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Artikel: Enzyme: Funktion und grundlegende Fakten

Bild mit Ananaspflanze, Quelle für das Enzym Bromelain

Enzyme: Funktion und grundlegende Fakten

Kaum ein biochemischer Prozess im menschlichen Körper würde ohne sie funktionieren: Enzyme zählen zu den wichtigsten Akteuren des Lebens. Sie sind hochspezialisierte Biokatalysatoren, die für die Funktion unseres Organismus unverzichtbar sind.

Durch sie werden Nährstoffe verwertet, Energie bereitgestellt und zelluläre Vorgänge präzise gesteuert. Selbst die Weitergabe unseres Erbguts wäre ohne Enzyme undenkbar.

Enzyme lassen sich aber auch aus anderen Bereichen des täglichen Lebens nicht mehr wegdenken. Aufgrund ihrer hohen Effizienz und ihrer außerordentlichen Spezifität sind sie seit Jahrzehnten Gegenstand unserer Forschung. Hier erfahren Sie, wie Enzyme uns und unseren Alltag auf vielfältige Weise beeinflussen. 

Bild mit Ananaspflanze, Quelle für das Enzym Bromelain

Das Wichtigste in Kürze: Funktion von Enzymen

·        Biokatalysatoren des Lebens: Enzyme initiieren und beschleunigen nahezu alle biochemischen Reaktionen im menschlichen Organismus, indem sie die benötigte Aktivierungsenergie senken.

·        Essenzielle Regulationssysteme: Sie steuern fundamentale Prozesse von der Nährstoffaufspaltung über die zelluläre ATP-Energiegewinnung bis hin zur DNA-Replikation und Gewebeerneuerung.

·        Sensibles Wirkoptimum: Die Funktionalität von Enzymen ist strikt an spezifische Umgebungsfaktoren wie die optimale Körpertemperatur und ein präzises pH-Milieu gebunden.

·        Wissenschaftlicher Support: Bei enzymatischen Dysbalancen oder zur Unterstützung eines aktiven Lebensstils können moderne Enzymkomplexe zielgerichtete Unterstützung bieten.     

      Was sind Enzyme und welche Funktion haben sie?

Enzyme bestehen überwiegend aus Proteinen. Die organischen Moleküle fungieren als biologische Katalysatoren und ermöglichen biochemische Reaktionen, die unter physiologischen Bedingungen nur langsam oder gar nicht ablaufen würden.

Dafür bindet sich das aktive Zentrum des Enzyms vorübergehend an ein bestimmtes Substrat und bildet einen Enzym-Substrat-Komplex.

Durch die Bindung wird die Aktivierungsenergie der chemischen Reaktion herabgesetzt. Biochemische Prozesse können so effizienter ablaufen.

Welche Bereiche sind auf Enzyme angewiesen?

Zur Funktion von Enzymen gehören folgende Bereiche:

·        Verdauung: Verdauungsenzyme spalten Kohlenhydrate, Proteine und Fette in kleinere Bausteine. Sie können anschließend als Nährstoffe im Verdauungstrakt absorbiert werden.

·        Energiegewinnung und Zellatmung: Zahlreiche Enzyme sind an den Stoffwechselwegen beteiligt, über die Nährstoffe schrittweise in Adenosintriphosphat (ATP) umgewandelt werden, das die universelle Energiewährung der Zelle ist. 

·        Stoffwechsel- und Abbauprozesse: Schadstoffe, Abfallprodukte und verbrauchte Bestandteile der Zelle werden enzymatisch umgewandelt und an Enzyme gebunden ausgeschleust. 

·        DNA-Herstellung und Reparatur: Enzyme ermöglichen das Auslesen, die Vervielfältigung und die Reparatur genetischen Materials. Sie bilden damit eine wichtige Grundlage für die Zellteilung und Gewebeerneuerung. 

·       Gewebeaufbau: Zahlreiche Enzyme sind am Aufbau komplexer Moleküle und Gewebestrukturen beteiligt. 

Für ihre Funktion benötigen viele Enzyme zusätzliche Hilfsstoffe, sogenannte Cofaktoren oder prosthetische Gruppen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Vitamine oder Metall-Ionen wie Zink, Eisen, Magnesium oder Kupfer. Sie sind häufig Teil des aktiven Zentrums, an dem die Stoff-Substrat-Verbindung entsteht.

Welche Eigenschaften haben Enzyme?

Um ihre lebenswichtigen Aufgaben als Biokatalysatoren präzise zu erfüllen, besitzen Enzyme hochspezifische physikochemische und funktionelle Merkmale:

·       Hohe Spezifität: Enzyme zeichnen sich durch eine außergewöhnlich hohe Spezifität aus. Sie erkennen nur passende Substrate und katalysieren meist nur bestimmte Reaktionen. Das klassische Schlüssel-Schloss-Prinzip beschreibt diese Eigenschaft. 

·       Leistungsfähigkeit: Enzyme können pro Sekunde tausende bis Millionen chemischer Prozesse durchführen, ohne sich dabei selbst zu verbrauchen. 

·       Umgebungsempfindlichkeit: Die Enzymaktivität ist optimal an die normale Körpertemperatur angepasst. Starke Temperaturerhöhungen können die Struktur einzelner Enzyme verändern. Dieser Vorgang wird als Denaturierung bezeichnet. Außerdem brauchen Enzyme einen bestimmten pH-Wert. In ihrem pH-Optimum arbeiten sie ideal.

      Wo werden Enzyme eingesetzt?

Aufgrund ihrer außergewöhnlichen katalytischen Effizienz und Selektivität erstreckt sich das Anwendungsspektrum von Enzymen weit über den menschlichen Organismus hinaus in zentrale Bereiche der modernen Praxis:

·         Lebensmittelherstellung

·         Ernährungsphysiologie und Hautpflege

·         Medizin

      Welche Funktion haben Enzyme in der Lebensmittelherstellung?

Enzymatische Reaktionen spielen eine zentrale Rolle bei der Herstellung vieler Lebensmittel. Sie werden unter anderem bei der Produktion von Käse, Brot, Joghurt oder fermentierten Produkten wie Sauerkraut eingesetzt. Dabei tragen sie wesentlich zur Entwicklung von Geschmack, Konsistenz und Haltbarkeit bei. 

Welche Rolle spielen Enzyme in der Ernährungsphysiologie und pflegenden Kosmetik?

In modernen, gesundheitsbewussten Lebensstilkonzepten und hochentwickelten Pflegepräparaten nehmen Enzyme eine funktionelle Schlüsselrolle ein. In der topischen Anwendung der pflegenden Kosmetik unterstützen bioaktive, proteolytische Enzyme die sanfte Abtragung verhornter Hautstrukturen, ohne die darunterliegende Barrierefunktion zu strapazieren, was die natürliche Gewebeerneuerung sowie eine vitale Strahlkraft fördern kann. Oral zugeführte Enzymkomplexe wiederum unterstützen gezielt die körpereigenen Stoffwechselwege und optimieren die nutritive Verwertung im Organismus.

Welche Rolle spielen Enzyme in der Medizin?

In der Medizin besitzen Enzyme eine große Bedeutung. Sie werden in diagnostischen Verfahren, in bestimmten Stoffwechselbereichen sowie in verschiedenen biotechnologischen Herstellungsverfahren eingesetzt. Darüber hinaus spielen sie eine wichtige Rolle bei der Entwicklung moderner Arzneimittel. 

Wie können Sie Enzyme zu sich nehmen?

Neben einer ausgewogenen Ernährung können auch Nahrungsergänzungsmittel mit Enzymen in herausfordernden Zeiten zur Unterstützung eingenommen werden.

Das wissenschaftliche Verständnis über enzymatische Prozesse hat in den vergangenen Jahrzehnten erheblich zugenommen. Als traditionsreicher Spezialist nutzt Wiedemann-Pharma diese Erkenntnisse, um ein differenziertes Portfolio an hochreinen Enzympräparaten anzubieten. Denn je nach Lebensphase, individuellem Gewebestoffwechsel oder Trainingsintensität benötigt der Körper eine ganz spezifische Zusammensetzung an Biokatalysatoren.

Wiedemann-Pharma bietet hierfür maßgeschneiderte Lösungen nach modernsten pharmazeutischen Qualitätsstandards:

  • Enzym-Wied® Classic: Die bewährte Basis-Rezeptur kombiniert pflanzliche und tierische Enzyme mit Zink und Selen, welche eine normale Funktion des Immunsystems unterstützen.
  • Enzym-Wied® N: Dieses Präparat setzt auf eine fein abgestimmte Kombination aus pflanzlichen Enzymen, die mit wertvollem Zink ergänzt wird. Zink unterstützt nicht nur das Immunsystem, sondern trägt darüber hinaus unter anderem zur Erhaltung normaler Knochen, Haare und Nägel bei. 
  • Enzym-Wied® Forte: Dieses Präparat bietet eine hochdosierte Intensiv-Formel für Phasen, in denen der Organismus besonders gefordert ist. Durch die konzentrierte Enzymstärke sowie Zink und Vitamin C bietet es eine kraftvolle nutritionelle Begleitung bei erhöhter körperlicher Belastung oder intensiven sportlichen Trainingszyklen.
  • Proteozym® N: Der hochspezifische Komplex konzentriert sich ganz auf proteolytische (eiweißspaltende) Enzyme und wird unterstützt durch Zink. Diese Matrix ist exakt darauf ausgerichtet, den zellulären Gewebestoffwechsel sowie die natürlichen Regenerationsprozesse des Körpers von innen heraus zu begleiten.

    Wie werden die Präparate richtig angewendet?

    Für die optimale Entfaltung der Enzymaktivität ist der Zeitpunkt der Einnahme entscheidend. Damit die Enzyme ihre systemische Wirkung im gesamten Organismus und im Gewebe entfalten können und nicht vorab für die Verdauung der Nahrung im Darm verbraucht werden, sollten sie immer mit zeitlichem Abstand zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

    Die wissenschaftlich fundierte Verzehrempfehlung lautet daher: Nehmen Sie die Dragees jeweils zumindest 30 Minuten vor einer Mahlzeit oder frühestens eineinhalb Stunden danach mit reichlich stiller Flüssigkeit (z. B. einem großen Glas Wasser) ein! Auf diese Weise passieren die Enzyme den Magen unbeschadet und stehen dem Körper genau dort zur Verfügung, wo sie als biologische Regulatoren benötigt werden.

    Jetzt Enzympräparate kennenlernen!


 


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