Enzyme - der Schlüssel zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden

Enzymhaltige Produkte, sowohl als Nahrungsergänzungsmittel als auch als Arzneimittel, haben sich seit vielen Jahren als biologische Alternative oder als ergänzende Maßnahme bei den verschiedensten Krankheiten und Beschwerden durchgesetzt. Enzyme sind hochmolekulare Proteinverbindungen, die als Biokatalysatoren lebensnotwendige Stoffwechselvorgänge steuern, beschleunigen und unterstützen. Die proteolytischen und lipolytischen Eigenschaften der einzelnen Enzyme und deren entzündungshemmende Wirkung spielen bei entzündlichen Reaktionen (als Ursache oder Folge von Erkrankungen) eine wesentliche Rolle.

Enzyme fördern aber auch den natürlichen Abwehrprozess gegen Bakterien und Viren und beschleunigen so den Heilungsverlauf. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es sinnvoll ist, mehrere Enzyme in einem Präparat zu kombinieren und auch durch weitere Wirkstoffe zu ergänzen wie z. B. mit Rutin (speziell für die Gefäße), Traubenkernextrakt OPC (als Radikalenfänger) sowie Zink, Selen und auch Vitamin C für eine normale Immunfunktion.

Wiedemann Pharma hat drei spezielle Enzymkombinationen (Enzym-Wied® classic, Enzym-Wied® N und Enzym-Wied® forte) und ein Enzymmonopräparat (Proteozym® N) im Programm sowie zur äußeren Anwendung die Enzym-Wied® Creme.

Wann und wo Enzyme ?

Eine „Kernkompetenz“ der Enzyme liegt in der Regulation, Unterstützung und Beschleu­ni­gung von Ent­zün­dungsreaktionen. Indem die Proteasen und Lipasen am Entzündungs­herd dazu beitragen, Zellfragmente abzubauen und die Mikrozirkulation zu verbessern, wirken sie anti­inflamma­torisch, antiödematös und letztendlich auch analgetisch, also schmerzlindernd.

Da die meisten pathophysiologischen Vorgänge, von Hämatomen über Gelenkschmerzen bis Krebs, auf Entzündungen zurückgeführt oder zumindest von entzünd­lich­en Prozessen beglei­tet werden, können Enzyme auch bei einer sehr großen Zahl von Erkran­kun­gen eingesetzt werden.

Hier folgt eine kleine Auswahl von zehn Indikationen, bei denen Enzyme mit gro­ßem Erfolg zum Einsatz gebracht werden kön­nen:

I. Sportverletzungen    

Der klassische Fall: Jemand knickt beim Laufen um und zieht sich eine Außenbandruptur des oberen Sprunggelenks zu. Das umliegende Ge­we­be schwillt sofort an und es tut höllisch weh! Kühlung mit Hilfe von Eispads oder feucht-kalten Umschlägen ist das Mittel der ersten Wahl. Die anschließende Behandlung erfolgt heute in aller Regel konservativ: d.h. keine Operation aber Ruhigstellung. Durch die Gabe von Hydrolasen pflanzlicher und tierischer Herkunft (so enthalten z.B. in Enzym-Wied®) kann die Schwellung reduziert und der Heilungsprozess er­heblich be­schleunigt werden.

Auch Hämatome lassen sich gut mit Enzymen ku­pieren. Blaue Flecken entstehen, wenn im Unterhautgewebe kleinere oder größere Adern platzen und Blut ins Gewebe fließt. Dank der körpereigenen Reparatur-Prozesse dauert dieser Vor­gang nicht sehr lang. Doch das Blut im Gewebe wirkt wie ein Fremdkörper im eigenen Leib. Es muss abgebaut werden; und dazu bedarf es der Enzyme – allen voran der Proteasen und Lipasen. 

Der Abbau-Mechanismus lässt sich hierbei sogar recht anschaulich nachvollziehen: erst wird der blaue Fleck braun, dann gelb – alles Farben von Abbauprodukten, die im Zusammenhang mit der enzymatischen Zersetzung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin anfallen.

II. Entzündungen im HNO-Bereich

Infektionserkrankungen der oberen Atemwege sind vor allem in der kühleren Jahreszeit eine weit verbreitete und lästige Erkrankungsform. Bedingt durch die saisonale Schwächung des Immun­systems in der lichtärmeren Jahreszeit (Mangel an Vitamin D!) und durch die vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln mangelhafte Hygiene, verbreiten sich die Erreger, die Rhinoviren, rasant schnell.

Wussten Sie übrigens, dass bei einem Nieser die Schleimtropfen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h in den Raum geschleudert werden? Und wenn diese Tröpfchen durch die Luft fliegen zerfallen sie in immer kleinere Tropfen – wie bei einem Zerstäuber. Sind diese Sekrete auch noch mit Viren versehen, ist eine flächendeckende Verbreitung garantiert.

Überhaupt sind Viren nach wie vor eine echte Herausforderung für die moderne Medizin: ohne eigenen Stoffwechsel, nur mit einer Eiweiß-Hülle versehen, die einen DNA- oder RNA-Faden umschließt, lässt sich ein Virus kaum „von außen“, bekäm­pfen. Antibiotika sind hier völlig fehl am Platz, die wirken bekannter Maßen nur bei Bakterien.

Hilfe zur Selbsthilfe ist angesagt; und genau das können die Enzyme! Hydrolasen stimulieren die Freßtätigkeit von Immunzellen, z.B. von Makrophagen, Monozyten und Neutrophilen und beschleunigen auf diese Weise die Säuberung des infizierten, entzündeten Gewebes.  

Enzyme sind daher angezeigt sowohl bei Rhinitis, Laryngitis als auch bei Bronchitis. Eine kur­mäßige Behandlung ist ebenso empfehlenswert, wie die Unterstützung mit pflanzlichen Schleimlösern. 

III. Entzündungen des Harn-Blasentraktes

Bei der vor allem bei Jugendlichen sehr weit verbreiteten Blasenentzündung, auch Honey­moon-Zys­titis genannt, spielen Bakterien ein herausragende Rolle: E. coli, unsere stetigen und will­kom­me­­nen Begleiter im Darm, können mitunter zu echten Plagegeistern werden, wenn die Keime aus dem Darm in die weibliche Scheide und von dort in den Harn-Blasen-Trakt (siehe Abb. 5) vorrücken. Die Bakterien heften sich mit feinen Ausstülpungen an die Innen­wände der Harnröhre und der Blase an und lassen sich auch durch reichliche Flüssig­keits­zu­fuhr nicht beseitigen.

Die Symptome sind hinlänglich bekannt: Brennen beim Wasserlassen, körperliches Unwohl­sein, bis hin zu Fieber.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Alles was wirkt, hat auch Nebenwirkungen. Für Enzyme pflanzlicher und tierischer Herkunft gilt: bei Patienten mit schwerwiegenden Störungen der Blutgerinnung wie sie nach Einnahme von Arzneimitteln (Marcumar) oder bei angeborene Störungen (Bluterkrankheit) auftreten, sollte die Einnahme von Enzymen nur unter ständiger ärztlicher Kontrolle erfolgen. Menschen, die z.B. gegen einen der in den Enzympräparaten enthaltenen Wirkstoffe aller­gisch sind, sollten auf die Verwen­dung von Enzym-präparaten verzichten.


Produkte

Proteozym

Proteozym® N als Monoenzympräparat enthält Bromelain (Enzyme aus der Ananas) dazu Zink. Proteozym® N unterstützt eine normale Eiweißsynthese und die Erhaltung von Knochen, Haaren, Nägeln und Haut.

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Enzym-Wied® classic

Mit den Enzymen Bromelain, Papain, Lipase, Amylase, Trypsin, Chymotrypsin und Pankreatin sowie Rutin, dazu Zink und Selen in einer klassischen bewährten Zusammensetzung (Kombination): Schützt die Zellen vor oxidativem Stress und trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

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Enzym-Wied® N

Die Kombination u. a. mit rein pflanzlichen Enzymen wie Bromelain, Papain, Lipase und Amylase sowie Feigen (Ficin)-, Traubenkern (OPC)- und Baumtomatenextrakt (Tamarillo) erweist sich in vielen Richtungen hilfreich. Dazu Zink, das zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt und die Zellen vor oxidativem Stress schützen kann.

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Enzym-Wied® forte

Eine hochaktive Kombination u. a. mit rein pflanzlichen Enzymen wie Bromelain, Papain und Lipase aus Rhizopus Orycae sowie Traubenkernextrakt. Dazu Zink und Vitamin C zum Schutz vor oxidativem Stress und für ein normales Immunsystem.

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Zur topischen Anwendung: Enzym-Wied® Creme

Mit den Enzymen Bromelain, Papain, Trypsin und Chymotrypsin – Enzyme für Beine und Haut zur topischen Anwendung. Proteolytische und lipolytische Enzyme wie Bromelain, Papain, Trypsin und Chymotrypsin haben Dank ihrer Wirkung breite Anwendung gefunden. Aber auch die äußere Anwendung in Form einer enzymhaltigen Creme, als Kosmetikum, gewinnt zunehmend an Bedeutung.

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Und hier geht's zum Download:

Enzyme und ihre Wirkung, was sagt die Forschung